Grillen mit Spass und ohne Risiko

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Sommerferien, Sommerwetter, Sommerlaune: Raus ins Freie! Grillen ist dabei eine super Gelegenheit mit Freunden den Sommer auszukosten! Doch völlig gefahrlos ist es leider nicht. Daher sollte jeder „Grillmeister“ ein paar Ratschläge beachten, damit es für alle ein Vergnügen wird.

Besonders beliebt ist der Holzkohlegrill. Einfache Modelle sind günstig in der Anschaffung und das Grillgut bekommt den typischen erwünschten Holzkohle-Grillgeschmack. Als Brennmaterial eignen sich Holzkohle oder Holzkohlebriketts. Nicht verwenden sollte man dagegen harzreiches Holz, Kiefernzapfen, Papier oder Verpackungsmaterial, aus denen beim Verbrennen giftige Gase entstehen, die sich auf dem Grillgut niederschlagen. Zum Anzünden bitte nur festen oder flüssigen Grillanzünder benutzen, nie Benzin, Spiritus oder andere Brennstoffe. Letztere bilden Stichflammen, die Brandverletzungen verursachen können. Fürs Anheizen beim Holzkohlegrill genug Zeit einplanen: Eine halbe Stunde oder länger dauert es, bis die Glut gleichmäßig ist. Mit Gas- und Elektrogrills geht das Anheizen schneller und das Anzünden ist weniger gefährlich.

Ein Holzkohlegrill darf nie im Innenraum, auch nicht in der Garage betrieben werden! Brennt Holzkohle ab, bildet sich u.a. das geruchlose Kohlenmonoxid. Es bindet viel stärker an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin als Sauerstoff. Die Folge: Das Blut kann keinen Sauerstoff mehr transportieren, es kommt schnell zur Sauerstoff-Unterversorgung des ganzen Körpers, die in den meisten Fällen tödlich endet.

Grillen ist, richtig gehandhabt, eine köstliche, gesunde und Fett sparende Zubereitungsart. Man sollte allerdings darauf achten, dass kein Fett aus dem Fleisch oder Öl aus der Marinade auf die Glut (oder die Heizschlangen des Elektrogrills) tropft. Dabei bildet sich ein bläulicher Rauch, der polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, enthält. Diese PAK sind krebserregend. Mit dem Rauch gelangen sie auf das Grillgut und werden mitgegessen. Verhindern kann man dies, indem man magere oder nur leicht mit Fett durchzogene Fleischstücke auswählt, das Grillgut vor dem Grillen mit Küchenkrepp von überschüssiger Marinade befreit und Alu-Folie oder Alu-Grillschalen zwischen Glut und Grillgut legt. Generell gilt: Würstchen und Steaks nur so heiß und so lange wie nötig grillen, ggf. verbrannte Teile abschneiden und nicht mitessen. Gepökelte Fleischwaren wie Kasseler, Wiener Würstchen, Fleischkäse oder Fleischwurst eignen sich nicht zum Grillen. Die hohen Temperaturen auf dem Grill würden dazu führen, dass das darin enthaltene Nitritpökelsalz mit Eiweißen aus dem Fleisch zu krebserregenden Nitrosaminen reagiert.

Natürlich dürfen Beilagen nicht fehlen. Frische Blattsalate mit Tomaten, Gurken, Paprika passen gut zu Grillfleisch und liefern Vitamine; verschiedene Brotsorten, Kartoffel- und Nudelsalat bringen Kohlenhydrate auf den Teller. Salate mit Essig-Öl-Dressing sind meist fettärmer als solche mit Mayonnaise. Kartoffeln kann man etwas vorkochen, in Alu-Folie wickeln und in der Glut fertig garen. Auch Gemüse lässt sich hervorragend grillen. Tomaten, Zucchini, Paprika und Auberginen sind dafür besonders geeignet. Und auch das Dessert kann noch auf den Grill. Dazu Obst wie Äpfel, Birnen, Aprikosen oder Pfirsiche in Stücke schneiden, mit Fruchtsaft und Gewürzen marinieren, auf Spieße stecken und grillen. Bananen können am Stück und mit Schale auf den Rost. Sie sind gar, wenn die Schale schwarz ist.

Aber Achtung: Gerade bei sommerlichen Temperaturen können sich im Essen vorhandene Keime wie Salmonellen explosionsartig vermehren. Damit ein Grillfest nicht mit Lebensmittelinfektionen endet, sollte man daher Fleisch nur gut durchgebraten verzehren, auf Speisen mit rohen Eiern (frische Mayonnaise, Tiramisu etc.) verzichten, Fleisch und Salate so lange wie möglich kühlen und darauf achten, dass rohes Fleisch nicht mit Beilagen in Berührung kommt.

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