Fitter mit isotonischen Getränken?

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Ob IsoStar, Powerade, alkholfreies Weizenbier, Gatorade oder Apfelsaftschorle: Diese – zugegeben vielfach sehr teuren – isotonischen Getränke (die sog. Isodrinks) werden zum Teil wie Wundermittel angepriesen. Doch was bedeutet isotonisch überhaupt? Und warum sollen diese Getränke besonders während bzw. nach dem Sport so wertvoll sein? Wir gehen dem Thema mal etwas auf den Grund:

Sportgetränke werden grundsätzlich in drei Kategorien unterschieden: isotonische, hypotone und hypertone Getränke.

Isotonisch bedeutet “gleicher Druck” bzw. “gleiche Spannung” (iso (griech.) = gleich). Der Begriff steht für eine Lösung, deren Gehalt an osmotisch aktiven Teilchen dem des menschlichen Blutes entspricht. Über einen osmotischen Druck verfügt im Grunde jede Flüssigkeit, die Eiweiß, Mineralien oder Kohlenhydrate enthält. Die Getränke haben also die gleiche Konzentration an gelösten Teilchen wie das Blut des Menschen. Daher werden sie vom Körper am schnellsten aufgenommen. Das führt dazu, dass Mineralien und andere wichtige Stoffe, die beim Sport “ausgeschwitzt” werden, dem Körper schneller wieder zugeführt werden. Isotonische Sportgetränke enthalten Inhaltsstoffe wie Kohlenhydrate, Mineralien und Vitamine, die wesentlicher Bestandteil eines Sportgetränkes sind. Kohlenhydrate, auch Saccharide genannt, zu denen vor allem Zucker und Stärke gehören, sind  ein bedeutender Energielieferant für den Körper. Isotonische Getränke enthalten die Kohlenhydrate hauptsächlich in Form von Zuckern (z.B. Glucose und Fruktose). Ein Mineralstoff, den die meisten Getränke beinhalten, ist Magnesium. Für die Energiebereitstellung und –Übertragung sowie die Durchblutung ist Magnesium von besonders hoher Bedeutung. Vitamine sind grundsätzlich keine Energielieferanten. Sie fördern den Stoffwechsel des Körpers. Wenn Menschen ausreichend Vitamine zu sich nehmen, sind sie aktiv, fühlen sich „fit“.

Hypotone Getränke können vom Körper ähnlich schnell aufgenommen werden wie isotone, da die Teilchenkonzentration niedriger ist. Diese Flüssigkeiten werden isoton gemacht, indem der Körper ihnen Flüssigkeit entzieht. Populäre hypotone Getränke sind Wasser oder Molke. Das Trinken hypertoner Flüssigkeiten, d.h. mit einer höheren Teilchenkonzentration als das menschliche Blut (z.B. Fruchtsäfte oder alkoholische Getränke), ist während bzw. kurz nach dem Sport nicht empfehlenswert, da sie dem Körper Wasser entziehen müssen, damit er sie aufnehmen kann.

Die Frage, für welche Art Sportler isotonische Getränke besonders geeignet sind, liegt auf der Hand. Da Hobbysportler selten in Leistungsbereiche vorstoßen, in denen der Körper einen Mangel an z.B. Mineralien erfährt, sind isotonische Getränke für Hobbysportler nahezu überflüssig. Isotonische Sportgetränke sind  besonders sinnvoll, wenn der Körper einer Belastung so lange ausgesetzt ist, dass er entsprechend viel Flüssigkeit und Mineralstoffe verliert, die dem Körper wieder hinzugefügt werden müssen.

Der Deutsche Olympische Sportbund bezeichnet die altbewährte Apfelschorle im Mischverhältnis von einem Drittel Saft und zwei Drittel Mineralwasser als das ideale isotonische Sportgetränk. Neben dem im Vergleich zu anderen Isodrinks relativ niedrigem Preis sind die Inhalte des Getränkes ein tragendes Argument. Während Mineralwasser reich an Natrium, Chlorid und Kalzium ist, verfügt Apfelsaft über einen hohen Kalium- und Magnesiumgehalt. Darüber hinaus wirkt sich der Kohlenhydratanteil der Apfelsaftschorle positiv auf die Regeneration der Glykogenspeicher aus.

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