Die “Linsanity“- Den Traum leben

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Es ist die ebenso faszinierende wie unerwartete Erfolgsgeschichte von Jeremy Lin, die  uns veranlasst einen Artikel über den 1,91m großen Point Guard mit taiwanesischen Wurzeln, der bei den New York Knicks unter Vertrag steht, zu veröffentlichen.

Lin‘s Karriere und vor allem der Hype der letzten Wochen sind ein gutes Beispiel dafür, das ein Sportler fast Unmögliches erreichen kann, wenn den Glauben an seine Fähigkeiten bewahrt und die Chance mit voller Überzeugung ergreift, wenn sie sich bietet.

Jeremy Lin ist 1988 in Kalifornien geboren, seine Eltern sind taiwanesische Einwanderer und seine Leidenschaft ist Basketball. Es ist keineswegs so, dass Lin’s Talent nie entdeckt wurde. Auf der heimischen High School in Palo Alto ist Lin stets der überragende Spieler und führt sein Team zum Gewinn der Meisterschaft.  Auf der Suche nach einem Basketballstipendium führt ihn der Weg nach einer Absage seiner favorisierten Universität Stanford nach Harvard. Das Studium der Wirtschaftswissenschaften schloss der gläubige Christ mit Auszeichnung ab. Doch so bekannt Harvard als Studienort ist, so sehr wird das Elite-College auch von talentierten Sportlern gemieden.

Lin’s Karriere begann wenig hoffnungsvoll. In den NBA-Drafts, der jährlichen Talentbörse, wurde Lin nicht gewählt. Die Golden State Warriors verpflichteten ihn dann als Trainingspartner für die Stars. Doch dort wurde er schnell entlassen, so dass ihn der Weg über einen Zwischenstopp bei den Houston Rockets im Dezember 2011 nach New York zu den Knicks führte.

Wahrscheinlich wäre Lin auch in New York entlassen worden, wenn Coach D’Antoni nicht so große Verletzungssorgen geplagt hätten, dass er den Reservisten das Vertrauen schenken musste. So stand plötzlich auch Jeremy Lin in der Verantwortung. In seinen ersten NBA-Spielen von Beginn an erzielte Lin mehr Punkte und Assists als die Superstars des Liga. Der Höhepunkt folgt in seinem vierten Spiel als er mit 38 Punkten und einer wahren Galavorstellung im Spiel gegen die Los Angeles Lakers rund um Superstar Kobe Bryant der gefeierte Held war.

Anschließend brach in der NBA die Linsanity (von insanity, englisch für Wahnsinn) aus. Lin erhält Spitznamen wie „Super Lintendo“ und „Mr. Lincredible“, sein Trikot ist in ganz Amerika ein Kassenschlager. Wir sind beeindruckt von Lin’s Karriere, die sich nahtlos unter dem „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ Motto einreihen lässt und wünschen ihm weiterhin viel Glück.

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