Ist Parkour wirklich gefährlich?

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Zugegebenermaßen sieht Parkour teilweise sehr gefährlich und riskant aus, wenn in Internetvideos Traceure über Mauern springen und durch Städte rennen. Aber ist Parkour wirklich gefährlicher als andere Sportarten, wenn man bedenkt, dass auch Hobbyfußballer von Bänderrissen nicht verschont bleiben – und das trotz Schienbeinschonern?

Es ist immer zu beachten, dass hinter einem solchen Internetvideo in der Regel jahrelanges Training und eine Menge praktischer Erfahrungen mit der Sportart stecken. Parkour steht also keineswegs sinnbildlich für halsbrecherische Stunts und riskante Sprünge von Dächern!

Für Parkour gibt es – ähnlich wie für jede andere Sportart – ein paar Hinweise und Tipps, die das Verletzungsrisiko reduzieren können und die dir helfen, dich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln ohne ein unkalkulierbares Risiko einzugehen:

Du solltest lernen die Herausforderung des nächsten Sprungs richtig einzuschätzen und zu beurteilen, ob dein Körper der Belastung gewachsen ist. Respekt vor der eigenen Gesundheit und vor der Leistungsgrenze des eigenen Körpers sind Grundvoraussetzungen für Parkour.

Da eine gute körperliche und mentale Fitness hilft, Risiken beim Parkour zu minimieren, solltest du ausreichend trainieren und ein Bewusstsein für die eigene Leistungsfähigkeit entwickeln. Krafttraining, das deine Übungen gezielt begleitet,  ist eine sinnvolle Ergänzung zu deinem Parkourtraining. Im Training selbst sollte der Fokus auf Technik, Wiederholungen und der Steigerung des Schwierigkeitsgrades liegen. Mit der richtigen Technik kannst du vielen, teilweise schweren, Verletzungen vorbeugen. Die richtige Technik prägst du dir ein, wenn du die Übungen häufig wiederholst. Fühlst du dich dann sicher in der Ausführung einer Übung, kannst du den Schwierigkeitsgrad erhöhen – sofern du es dir zutraust!

Ein ausgiebiges Aufwärmtraining ist sehr wichtig um Verletzungen vorbeugen. Anschließend solltest du erst mit einfachen Sprüngen beginnen und den Schwierigkeitsgrad langsam erhöhen. So kann der Körper sich Schritt für Schritt an die Belastung anpassen. Achte darauf, dass du bei anspruchsvollen Übungen eine Hilfestellung hast und von Trainingspartnern entsprechend abgesichert wirst. Oft ist es sehr hilfreich Tipps und Anregungen von anderen Traceuren einzuholen, die diese oder eine ähnliche Übung schon mal erfolgreich gemeistert haben. Frag doch einfach nach, ob es eine bestimmte Technik oder Tricks gibt, die z.B. die Landung nach einem Sprung erleichtern.

Insgesamt gilt für Parkour wie für jede andere Sportart auch: Höre auf deinen Körper und richte dir Ruhezeiten ein, wenn deine körperliche Leistungsgrenze erreicht ist.

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